Sportlich gesehen, wieder eine harte Arbeitswoche für die Läufer vom PSV
- Donnerstag Trixi Paarlauf in Großschönau
- Samstag Bergsprint an der Lausche
Der September hat es immer in sich. Da gibt es eine Vielzahl von Laufveranstaltungen in unserer Region, die auf dem Läuferplan stehen. Aber da bekanntlich jeder Wettkampf besser ist als Training, nehmen wir deshalb auch so viele Veranstaltungen wie möglich mit.
Auch wenn dem Einen oder Anderen dann am Ende doch etwas die Körner ausgehen. Denn nach den Schulferien ist noch nicht jeder Läufer wieder in seiner top Form.
Und so standen wieder über 20 Läufer vom PSV am Donnerstag beim Trixi Paarlauf pünktlich 18 Uhr an der Startlinie. Es ist ein schwerer Lauf im Sand, rund um den Badesee. Es ist immer wieder eine ganz eigene Herausforderung. Aber eben auch schön, wenn man mit seinem Vereinskameraden in der Mannschaft um eine gute Platzierung kämpft. Am Ende ist es zwar immer wieder eine kleine Lotterie, wer auf dem Podium steht oder nicht. Denn die manuelle Zählweise der Runden birgt immer unvermeidliche Fehlerquellen in sich. Vor allem bei den Kinderklassen, wo sehr viele Mannschaften starten und wo beim Wechseln ein großes Gedränge entsteht. So war es auch in diesem Jahr. Bei der Ehrung standen wir bei den Minis und der Kind/ Kind Wertung mit auf dem Podest. In den veröffentlichten Ergebnislisten nicht mehr. Wobei ich mir bei beiden Korrekturen nicht schlüssig bin, ob diese stimmen. Denn ich habe selbst in diesem Jahr mal mitgeschrieben und da habe ich eigene, leicht andere Ergebnisse. Aber, dennoch Glückwunsch an unsere Läufer, die wieder mit dabei waren und sehr gute vordere Plätze belegten. Schon das Wettkampfgewusel in der Wechselzone als Teilnehmer mitzuerleben, ist es wert, dort dabei zu sein.
Unsere Läufer waren: Mika und Tobias (4.), Charlotte S. und Kalle (5.), Hannes und Freund (6.) Franz C. und Anna (15.) bei den Minis, sowie Elisabeth und Nelli (23.), Nepomuk und Moritz (5.) bei den Kindern.
In der Wertung Erwachsener/ Kind waren die Ergebnisse klar. Hier gewannen nach 30 Minuten Anton Völkel und Jonathan Slansky (PSV), welche beide von Anfang an ein gleichmäßiges Rennen ganz nach vorne liefen. Energisch verfolgt und attackiert wurden sie vom Geschwisterpaar Fabian Weise und Annika Bensch (PSV), die dann am Ende den zweiten Platz belegten. Auf der langen Strecke über eine Stunde waren die Ergebnisse auch eindeutig. In der Altersklasse Frau/ Frau hatten sich Ronja Randig und Levana Pihan (PSV) auf den Rundkurs begeben. Nach einem ausgeglichenen Lauf wurden die Beiden sichere Zweite hinter dem Sieger Duo Mutti und Tochter (Loreen und Mara Schiffner) aus Bertsdorf. Spannend von Beginn an war es in der Kategorie Mann/ Frau. Gemeldet vom PSV waren Franz Heinrich und Magdalena Thomas sowie Tim Hausmann und Christiane Slansky. Zwei sehr ausgeglichene, starke Mannschaften. Und so gestaltete sich das Rennen dann auch bis etwa Minute 45. Bis dahin wechselten ständig von Runde zu Runde die Führungen. Jeder der Läufer wurde mal eingeholt oder ging als Führender in die nächste Runde. Aber drei Runden vor Schluss hatten Franz und Magdalena etwas die Nase vorn und vielleicht über den kleinen Sandhügel etwas mehr Körner. So konnten sie sich einen leichten Vorsprung erlaufen, den Tim und Christiane nicht mehr schließen konnten. Am Ende des Rennens waren es dann Platz eins und zwei für den PSV.
Es waren wesentlich weniger Mannschaften am Start, als in den letzten Jahren. Eine große Starterzahl, vor allem im Kinderbereich, schickte der O- See Sports ins Rennen. Damit war genug Konkurrenz vorhanden. Wir sagen noch einmal Danke an die Organisatoren und Glückwunsch an unsere Läufer.
Der Berg/ die Lausche ruft.
Am Samstag war der Lausche Berg Sprint. Ein Wettkampf, der in reichlich 5 oder ab 12 Minuten schon vorbei ist. Aber eben ein Bergrennen, was dir den Saft aus dem Körper zieht. Es ist auch ein Rennen, was sehr viele Sportler nur ein einziges Mal absolvieren. Für unsere Läufer ist es ein Rennen in unserer Rangliste. Es ist kein geliebtes Rennen. Aber immer wieder die Herausforderung, gegen sich selbst anzukämpfen. Den inneren Schmerz zu bezwingen und sich Richtung Ziel zu bewegen. Es ist ein Wettkampf, wo man Kämpferqualitäten schult. Am Ende sind alle zufrieden, den höchsten Gipfel in der Lausitz erfolgreich bezwungen zu haben.
Das „Schöne“ an diesem Rennen ist die Kombination Rad/ Lauf. Hier werden alle Muskelgruppen bis zur totalen Übersäuerung beansprucht. Da geht es bei Einigen nur noch im Schritt ins Ziel. Aber egal. Auch diese sportliche Leistung will man erst einmal schaffen. Und was das für jeden Einzelnen bedeutet, kann auch nur der Gestartete für sich beantworten.
Unser PSV war mit 20 Startern angetreten. Die meisten unserer Sportler hatten noch dicke Beine vom Donnerstag. Aber da müssen wir heute durch.
Das Rennen beginnt mit Massenstart auf dem Rad. Gestartet wird in verschiedenen Altersklassen. Etwa ab der Hälfte der Strecke wird dann zu Fuß weiter Richtung Ziel gelaufen. Bei unseren Kleinsten gewann Anna Baier vor Charlotte Slansky. Bei den Jungen wurde Mika Kolleck Zweiter. Den dritten Platz erkämpfte sich Tobias Vogt. In der nächsten Altersklasse gewann Jacob Kunze, der als Erster wechselte, vor Jonathan Slansky und vor Kalle Gnauk. Bei den Mädels gewann Nelli Kolleck durch einen beherzten Aufhollauf vor Maria Randig, die sich im Rad einen kleinen Vorsprung erarbeitet hatte. In der nächsten Altersklasse gingen Platz zwei und drei an Nepomuk Reichl und an Moritz Große. Annika Bensch wurde Zweite. Sie konnte die Bertsdorferin Heidi Wendler im Laufen nicht mehr einholen. Ronja Randig hatte es etwas leichter. Sie gewann alleine ihr Rennen und sicherte sich wichtige Punkte. Susi Baier und Anna Seemann lieferten sich ein hartes Rennen. Am Ende konnte sich Susi leicht absetzen und dieses Rennen vor Anna gewinnen. Bei den Männern war es eine klare Angelegenheit. Franz Heinrich wechselte als Erster zum Laufen und so lief er als Sieger durch das Ziel am Lausche Born. Anton Völkel folgte ihm auf Platz zwei.
Dann kamen die Gipfelstürmer. Die Schnellsten auf dem Gipfel waren die Brüder Donath vom ASVL Waltersdorf . Ralf Große wurde Zweiter in seiner Altersklasse, genau wie im letzten Jahr. Bei den Frauen gewannen unsere beiden Damen Antje Münchow vor Christiane Slansky, die als einzige Damen den Gipfel erreichten.
Nach einer kleinen schmackhaften Stärkung und der anschließenden Siegerehrung ging es bei herrlichem Wetter nach Hause.
Zwei harte Wochen liegen hinter uns. Aber auch die nächsten Wochenenden werden wir zu unterschiedlichsten Wettkämpfen unterwegs sein.
Danke an die Ausrichter für die Veranstaltung. Und Gratulation an unsere Wettkämpfer.